FAQs (Häufig gestellte Fragen)

 

Wie wird man Boxer oder Boxerin?

Idealerweise beginnen Kinder und Jugendliche recht früh mit 10 bis 12 Jahren mit dem Boxtraining, erlernen die Boxtechniken, bilden Grundlagenausdauer und Bewegungsintelligenz aus. Wer später mit dem Boxen anfängt, muss sich einfach mehr anstrengen und das versäumte mit viel Trainingsfleiß aufholen.
Nach dem ersten Wettkampf, egal ob gewonnen oder verloren, kannst du sagen: "Ich bin Boxer/Boxerin!"

Tut es Boxeen eigentlich nicht weh, geboxt zu werden?

Treffen und manchmal auch getroffen werden, ist klarer Bestandteil des Boxsports. Mit dem Gong zur ersten Runde, schaltet der Boxer um - auf Kämpfen, ein Urinstinkt des Menschen. Mit dem ersten Schlagabtausch befindet sich der Boxer in einer Ausnahmesituation, eine große innere Aufregung verbunden mit der Ausschüttung von Hormonen, lassen ihn das Getroffenwerden anders wahrnehmen. Ein Schlag ist dann eben nicht ein Schlag, sondern ein Treffer. Instinkt und die große Aufregung schützen ihn davor große Schmerzen zu empfinden.

Wie trainieren Boxsportler und Boxsportlerinnen?

Grundlagenausdauer, Schnellkraft, Kraftausdauer, Gymnastik, Technik und Taktik sind die Bestandteile des Boxtrainings.
Kinder von 8-12 Jahren trainieren 2- bis 3-mal pro Woche. Jugendliche und Erwachsene die Wettkämpfe auf hohem Niveau bestreiten wollen, trainieren mindestens 4-mal pro Woche.

Ein Beispiel aus dem Trainingsalltag mit Schwerpunkt Technik/Taktik-Ausbildung:

  • 15 Minuten allgemeine Erwärmung mit Ballspiel
  • 3 x 3 Minuten Seilspringen
  • 3 x 3 Minuten Schattenboxen
  • 10 x 1 Minute Partnertraining mit wechselnden Aufgaben
  • 2 x 3 Minuten Schattenboxen
  • 3 x 3 Minuten Arbeiten am Sandsack mit technisch taktischen Aufgabenstellungen
  • 2 x 3 Minuten Seilspringen zum Auslockern
  • 15 Minuten Gymnastik, Dehnung Lockerung

Welche gesundheitlichen Risiken gibt es im Boxsport?

Praktisch keine für Kinder die mit dem Sport beginnen. Es gibt ein strenges Reglement, das Training ist vor allem partnerschaftlich orientiert und nicht auf Aggression und Sieg um jeden Preis abgestellt. Wenn die kleinen Sportler und Sportlerinnen mindestens ein Jahr fleißig trainiert haben, gibt’s eine Startkarte. Dann darf im "Schutzraum Boxring" das erlernte Können, mit einem Gegner im fairen Kampf zu bestehen, gezeigt werden. Ringrichter, Trainer, große Handschuhe, Kopfschutz und Zahnschutz sorgen im Training und im Wettkampf dafür, dass Boxen als Sport sicher ist und eine große tolle Erfahrung für die Sportler und Sportlerinnen bedeutet. Erst mit höherem Alter etwa ab 16 Jahren, in Abhängigkeit von Trainingszustand und Wettkampf- Erfahrung der Sportler/innen kommt eine gewisse "Wettkampf-Härte" in diesem Sport dazu.