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Aktuelles
Der Boxclub Olympia Leipzig 05 e.V. hat seit 2008 seine Trainingsstätte im Westwerk Karl-Heine-Straße 93.
Um unseren Sportlern und Sportlerinnen optimale Trainingsmöglichkeiten zu bieten, liegt noch Arbeit vor uns:
Was ist vorhanden?
- Eine Boxhalle in einem sehr schönen Umfeld von Kunst und Kultur in einem aufstrebenden Stadtviertel
- Boxring, gutes Trainings- Equipment wie Handschuhe, Kopfschützer, Springseile, Sandsäcke…
- Motivierte, freundliche Sportler/innen und DBV Lizenz- Trainer
- Wir sprechen deutsch, englisch, russisch, türkisch, italienisch
Was plant der Boxclub Olympia Leipzig 05 e.V. für die Zukunft?
- Weiterentwicklung zu einer Sport- und- Boxschule auf hohem Niveau, kein Fitness-Studio, sondern eine Sportstätte für das Boxtraining der Sportler/innen.
Was brauchen wir(noch)?
- Tatkräftige Unterstützung bei den Um/Ausbauten und finanzielle Mittel für:
- den Sportboden für die Halle Ausstattung für Duschen und Umkleideräume, Spinde… Der Verein ist dankbar über jede finanzielle Unterstützung und stellt dafür eine Spendenquittung nach §5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsgesetzes aus.
Was hat der Spender/die Spenderin davon?
- Konkrete Steuerersparnisse bei der Einkommenssteuer-Veranlagung
- Bsp.: Spende 1000,- € Steuerersparnis von 476,70€ möglich Eingangssteuersatz 42% zugrunde gelegt
Training
Trainingszeiten
Montag 18.30 - 20.00 Uhr
Mittwoch 18.30 - 20.00 Uhr
Freitag 18.30 - 20.00 Uhr
Training
Um im Ring zu bestehen, müssen Boxsportler/innen viel, hart und klug trainieren. Übersicht über die wichtigsten Komponenten des Boxtrainings:
Grundlagenausdauer ... erarbeitet sich der Sportler / die Sportlerin vor allem im Lauftraining auf mittleren Distanzen mit moderater Laufgeschwindigkeit, auch mit Seilspringen über 10 Minuten am Stück oder Schwimmen auf größere Distanzen werden Grundsteine für die generelle Ausdauer gelegt, die Boxsportler/innen benötigen.
Boxspezifische Ausdauer ... erarbeitet sich der Sportler / die Sportlerin vor allem am Gerät (Sandsack, Birne), mit genau abgestimmten Zeitintervallen, prinzipiell auch mit allen Übungen die auf die angestrebte Wettkampfdistanz präzise und mit der abgeforderten Intensität ausgeführt werden (ebenso Sparring, Schlagtraining...). Hier wird Boxtraining sehr stark nach Zeitintervallen die den Runden und Pausen im Wettkampf angepasst sind, betrieben. Das heisst - auch beim Schattenboxen oder Seilspringen wird mit hoher Intensität und Konzentration gearbeitet und keine Sekunde verschenkt. Gibt der Trainer das Startsignal z.B. für´s Schattenboxen oder Seilspringen, wird sofort losgelegt.
Schnellkraft/Explosivität ... erarbeitet sich der Sportler / die Sportlerin vor allem durch intensive und schnell ausgeführte technisch anspruchsvolle Übungen und spezielle Kraftübungen. Beispiele: Sandsack 15 Sekunden Kombinationen Schlagen 30 Sekunden Pause 10 Wiederholungen 3 Durchgänge mit entsprechenden Regenerationszeiten zwischen den Durchgängen, erhöhen die Zwischenspurtfähigkeit. Auch Schattenboxen mit Hanteln mit technischen Aufgabenstellungen, 1. Minute mit Hanteln, 2. Minute ohne Hanteln , folgend eine 1 Minute Pause und das über mehrere Runden, bringt durch den Wechsel mit Hantel/ohne Hantel einen Schnellkraftzuwachs.
Krafttraining ... im Boxsport ist ein sehr spezielles Thema, hier kann mit dem sehr beliebten Kraftkreis/Stationen-Training und verschiedenen Lang-und- Kurzhantel Trainingseinheiten(zugeschnitten auf Sportler/Sportlerin, Alter und Trainingszustand) natürlich Schlaghärte und Widerstandsfähigkeit optimiert werden... Technisch/Taktische Ausbildung Klassische Boxschule und Schlagtraining, Partnertraining mit Aufgabenstellungen, bedingtes Sparring, freies Sparring Pratzen Arbeit mit dem Trainer
Gymnastik ... wichtiger Bestandteil des Trainings zur Erwärmung und auch zur Auslockerung. Gymnastische Übungen fördern Geschmeidigkeit, Koordination ,Kraft und Flexibilität und beugen Haltungsschäden und Sportverletzungen vor.
Mitglieder
Trainer
- Kai-Uwe Schulz
- Steven Küchler
Sportler
- ...
FAQs (Häufig gestellte Fragen)
Wie wird man Boxer oder Boxerin?
Idealerweise beginnen Kinder und Jugendliche recht früh mit 10 bis 12 Jahren mit dem Boxtraining, erlernen die Boxtechniken, bilden Grundlagenausdauer und Bewegungsintelligenz aus. Wer später mit dem Boxen anfängt, muss sich einfach mehr anstrengen und das versäumte mit viel Trainingsfleiß aufholen. Nach dem ersten Wettkampf, egal ob gewonnen oder verloren, kannst du sagen: "Ich bin Boxer/Boxerin!"
Tut es Boxeen eigentlich nicht weh, geboxt zu werden?
Treffen und manchmal auch getroffen werden, ist klarer Bestandteil des Boxsports. Mit dem Gong zur ersten Runde, schaltet der Boxer um - auf Kämpfen, ein Urinstinkt des Menschen. Mit dem ersten Schlagabtausch befindet sich der Boxer in einer Ausnahmesituation, eine große innere Aufregung verbunden mit der Ausschüttung von Hormonen, lassen ihn das Getroffenwerden anders wahrnehmen. Ein Schlag ist dann eben nicht ein Schlag, sondern ein Treffer. Instinkt und die große Aufregung schützen ihn davor große Schmerzen zu empfinden.
Wie trainieren Boxsportler und Boxsportlerinnen?
Grundlagenausdauer, Schnellkraft, Kraftausdauer, Gymnastik, Technik und Taktik sind die Bestandteile des Boxtrainings. Kinder von 8-12 Jahren trainieren 2- bis 3-mal pro Woche. Jugendliche und Erwachsene die Wettkämpfe auf hohem Niveau bestreiten wollen, trainieren mindestens 4-mal pro Woche.
Ein Beispiel aus dem Trainingsalltag mit Schwerpunkt Technik/Taktik-Ausbildung:
- 15 Minuten allgemeine Erwärmung mit Ballspiel
- 3 x 3 Minuten Seilspringen
- 3 x 3 Minuten Schattenboxen
- 10 x 1 Minute Partnertraining mit wechselnden Aufgaben
- 2 x 3 Minuten Schattenboxen
- 3 x 3 Minuten Arbeiten am Sandsack mit technisch taktischen Aufgabenstellungen
- 2 x 3 Minuten Seilspringen zum Auslockern
- 15 Minuten Gymnastik, Dehnung Lockerung
Welche gesundheitlichen Risiken gibt es im Boxsport?
Praktisch keine für Kinder die mit dem Sport beginnen. Es gibt ein strenges Reglement, das Training ist vor allem partnerschaftlich orientiert und nicht auf Aggression und Sieg um jeden Preis abgestellt. Wenn die kleinen Sportler und Sportlerinnen mindestens ein Jahr fleißig trainiert haben, gibt’s eine Startkarte. Dann darf im "Schutzraum Boxring" das erlernte Können, mit einem Gegner im fairen Kampf zu bestehen, gezeigt werden. Ringrichter, Trainer, große Handschuhe, Kopfschutz und Zahnschutz sorgen im Training und im Wettkampf dafür, dass Boxen als Sport sicher ist und eine große tolle Erfahrung für die Sportler und Sportlerinnen bedeutet. Erst mit höherem Alter etwa ab 16 Jahren, in Abhängigkeit von Trainingszustand und Wettkampf- Erfahrung der Sportler/innen kommt eine gewisse "Wettkampf-Härte" in diesem Sport dazu.